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Jurisics-vár Művelődési Központ és Várszínház / Jurisics-Burg Kulturzentrum und Burgtheater
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Adresse: 9730 Kőszeg, Rajnis u. 9.
Anschrift: 9731 Kőszeg, Pf. 51.
E-mail: jurisics@koszeg.hu
Tel: +36 94/360-113
Fax: +36 94/563-244
Direktor: Pócza Zoltán
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Die Innere Burg
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Über dem einstigen Wassergraben, der die Innere Burg von der Vorburg trennte, führt eine an beiden Seiten offene Ziegelsteinbrücke ins Burginnere. Über dem bogenförmigen, mit Steinrahmen versehenen Tor befindet sich das Wappen der Familie Esterházy. Die Wandnische zwischen den beiden Fenstern ist von einem roten Fresko umfasst. Hinter dem Tor empfängt den Besucher ein trapezförmiger Innenhof, dessen Prunkstück ein Brunnen mit Steinbrüstung aus dem 17. Jahrhundert ist. Die arkadengeschmückten Fassaden des West- und Südtraktes machen den Anblick des Burghofes besonders reizvoll. Durch die Arkadenbögen ist die Reihe der mit Sgraffitorahmen verzierten Renaissancefenster des Westtraktes bereits von unten sichtbar. Die Ostseite hingegen ist völlig geschlossen; ihre Monotonie wird lediglich durch kleinere gotische Fenster unterbrochen. Durch den jetzigen Haupteingang des Gebäudes gelangt man in den einst an drei Seiten offenen Innenturm, von dem eine Treppe ins Obergeschoss führt. Hier befindet sich der ehemalige Rittersaal, in dem heute Kulturveranstaltungen stattfinden. Im südlichen und östlichen Flügel wurde das nach Miklós Jurisics benannte Stadthistorische Museum untergebracht. Seine Büste ist hier am Treppenabsatz zu sehen. In den Ausstellungsräumen des Museums kann man Gemälde über die türkische Belagerung von Burg und Stadt und damit verbundene Gegenstände besichtigen, außerdem eine Kopie der berühmten Kőszeg-Darstellung von Erhard Schön. Die ausgestellten Waffen, bzw. die Reliquien berühmter historischer Personen wie Mihály Hörmann oder Mária Széchy stammen aus dem 17. Jahrhundert. Im Raum der königlichen Freistadt werden Gegenstände aus der Geschichte der städtischen Selbstverwaltung aufbewahrt. Da der Weinbau auf einer Gesamtfläche von 630 ha im Leben der Stadt bis zur Reblausseuche (gegen 1900) eine bestimmende Rolle spielte, wurden zwei Räume der Weinbereitung und Weinkultur der Stadt gewidmet. Der Saal mit Portraitgalerie erinnert an berühmte Personen, die in Kőszeg gelebt, gelernt und gearbeitet haben. In einem getrennten Raum werden das Kulturleben und die Kulturgeschichte der Stadt vorgestellt. Im Südflügel des Museums können das Arbeitszimmer des Generalleutnants János Kiss bzw. Zimmerausstattungen aus dem 18.-19. Jahrhundert besichtigt werden.
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